ESU-Youth Camp 2017

ESU-Youth-Camp 2017

Abschlussbild am 04. August

Das ESU-Youth-Bildungscamp fand vom 28. Juli bis zum 04. August 2017 in der ersten Bildungseinrichtung des Suryoye-Volkes der Diaspora statt. Zu diesem Camp fanden sich 38 Interessierte Suryoye-Jugendliche aus verschiedenen Staaten Europas zusammen. Nach der offiziellen Begrüßung begann der Workshop über die Kommunikation, bei dem sich unter der Leitung von Robil Mutlu und Mesut Be Malke herausstellte, was die Kommunikation überhaupt ist und dass wir sie täglich zur Verständigung benötigen. Des Weiteren wurde deutlich, dass auch die Medien mittlerweile einen großen Teil der Kommunikation ausmachen und dass ESU-Youth sich in diesem Gebiet noch weiter entfalten muss. Aus diesem Grund hat sich ESU-Youth vorgenommen, die Arbeit sowie die Aktivitäten der Suryoye weltweit auf der ESU-Seite zu vermitteln. Außerdem fand am ersten Tag des Camps noch die Lerneinheit über die Geschichte der Suryoye (Aramäer, Assyrer, Chaldäer) statt. Auch am nächsten Tag handelte es sich um die Geschichte, dieses Mal von der kirchlichen Seite aus. Hierzu kam Priester Circis angereist. Er verdeutlichte die Wichtigkeit von der Liebe zur Kirche und des eigenen Volkes für die Suryoye. Beides sei der Weg zur Identifikation als Suryoye.
In den folgenden Tagen waren Themen wie Organisation, Persönlichkeit, die Rolle der Frau in der Gesellschaft und Familie die behandelten Themen, außerdem noch die Medien. Die Besonderheit aller Lerneinheiten und Workshops im Camp lag darin, dass die Jugendlichen neben Fragen sowie Meinungen häufig in Gruppen arbeiteten und anschließend die Ergebnisse präsentierten. Außerdem wurde nach allgemeinen Informationen des jeweiligen Themas stets vergewissert, wie die Suryoye im jeweiligen Fachbereich aufgestellt sind und wie sie es sein sollten.
So wurde auch häufig verdeutlicht, was die Nationale Union Mesopotamiens, MUB, für ihr Volk bereits geleistet hat. Dabei wurden verschiedene Verbände und Organisationen des MUB den Jugendlichen nähergebracht. Am letzten Tag, dem 04. August, war das Thema allgemein die Jugend und ihre Rolle sowie speziell die Jugend der Suryoye und ihre Aufgaben heutzutage. Dabei wurden sämtlich vorher besprochenen Themen hierbei sehr wichtig.  
Neben den Lerneinheiten gab es noch reichlich Abwechslung. In den Pausen und in der Freizeit waren die Jugendlichen durchweg sportlich aktiv und lernten sich näher kennen. Sie tanzten kulturelle Tänze, führten Gespräche und spielten Fußball sowie Badminton. Auch ein Sportabend in einer Turnierform fand statt.
Darüber hinaus wurde ein Ausflug in die historische Stadt Rapperswil organisiert und diese ausführlich besichtigt. Auffällig waren dabei die vielen Tafeln als Andenken der Kämpfer für das Volk in der Schweiz. Dies verdeutlichte den Jugendlichen, wie viel Arbeit und Kampf für die Freiheit eines Volkes steckt. Im Anschluss erholten sich die Jugendlichen bei der Tretboot-Fahrt. Das Ende dieses Ausflugs war das gemeinsame Essen bei Royal Döner bei Inhaber Abdo Akgül und seiner Frau Warde, die die Jugendlichen stets unterstützen und ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit wünschten.
Der Kulturabend im ESU-Youth-Camp hatte Gesang, Theater und Folklore im Programm, um die eigene Kultur (er-)leben zu können. Das Theater spiegelte besprochene Lerneinheiten des Camps wider und zeigte organisierte Frauen der Suryoye in Syrien, die tatkräftigen Widerstand gegen den IS leisten, um anschließend die Gefangengen aus den Händen des IS zu befreien.  
Außerdem schauten die Jugendlichen den weltbekannten Film "Braveheart" gemeinsam.

Nachdem das ESU-Youth-Camp offiziell beendet worden war, verabschiedeten sich alle Teilnehmer voneinander und wünschten sich gegenseitig zukünftig viel Erfolg. Die Veranstalter des ESU-Youth-Camps 2017 sowie alle Teilnehmer dieses Camps bedanken sich rechtherzlich bei sämtlichen Sponsoren, ohne die das Bildungscamp nicht hätte stattfinden können.

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